Es wird einfach nicht besser. Nachdem bekannt wurde, dass die PC-Version von „Borderlands 3“ Epic Games Store exklusiv sein und keinen Pre-Load anbieten wird, müssen sich PC-Nutzer einer weiteren schlechten Meldung stellen. 

Ein neuer Tag, eine neue Meldung zu „Borderlands 3“. Eigentlich müsste der baldige Release am 13. September viele Spieler erfreuen und Entwickler Gearbox und Publisher Take-Two müssten sich einfach nur zurücklehnen und auf der Hype-Welle mitschwimmen. Doch scheint es, dass mit jedem Tag, an dem das Spiel näherrückt die Negativmeldungen zunehmen. Vor allem jene, die auf den PC zurückgreifen wollen, mussten da in jüngster Vergangenheit einiges einstecken. Die Frustration könnte dabei noch einmal ordentlich zunehmen, denn die Spielseite von „Borderlands 3“ erhielt im Epic Games Store ein Update. Offenbar wurde klammheimlich versucht, das Feature „Denuvo Anti-Tamper DRM“ offiziell bekannt zu geben. Gearbox war scheinbar ganz genau bewusst, auf wie wenig Begeisterung die Meldung stoßen würde. Bei PC-Spielern ist das Denuvo – gelinde gesagt – ziemlich unbeliebt. Es kommt zwar häufiger zum Einsatz als man denkt und für Entwickler bringt es durchaus einige Vorteile mit sich (gerade wegen des Kopierschutzes), aber vor allem der Hardwarehunger stößt vielen sauer auf. Dafür, dass das Programm eigentlich immer nur im Hintergrund mitläuft, benötigt es weitaus mehr Ressourcen, als es den Anschein hat. Das wiederum wirkt sich dann auf die Performance einiger Rechner aus. Was zudem gegen den Sinn des Programms spricht, ist, dass es nicht sonderlich aktiv gegen Cracker scheint. So wird auch bei „Borderlands 3“ damit gerechnet, dass es binnen weniger Wochen, wenn nicht sogar Tage gecracked sein wird.

Es bleibt weiterhin spannend zu sehen, ob sich all die Negativmeldungen gegen das Spiel sowie Publisher und Entwickler in irgendeiner Form auf die Verkaufszahlen auswirken werden. Immerhin handelt es sich hierbei immer noch um eines der am meisten erwarteten Spiele der aktuellen Gaming-Generation. Dennoch wären so kurz vor dem Start ein paar positivere Meldungen nicht verkehrt. Aber vielleicht können ja erste Testergebnisse daran etwas ändern.

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