Der Entwickler Blizzard hat ein paar schwere Monate hinter sich. So musste nicht nur der Ruf der einstigen Edelschmiede leiden (Stichwort: „Diablo: Immortal“), auch viele Veteranen verließen die Firma. Nun scheint man aber mit neuen Titeln wieder Fahrt aufzunehmen. Allerdings auf Kosten einer anderen Marke.

Als das Unternehmen während der Blizzcon 2018 „Diablo: Immortal“ vorstellte, waren die Reaktionen der Community alles andere als positiv (um es noch gelinde auszudrücken). Schnell wurden Vorwürfe laut, dass Blizzard nur noch auf das schnelle Geld über Mobile-Games aus sei. Ebenfalls negativ zu bewerten ist die Tatsache, dass viele langjährige Mitarbeiter das Unternehmen freiwillig verließen und man sogar 800 weitere Mitarbeiter kündigte. Nun gibt es aber endlich wieder etwas Positives zu berichten. Laut eines  Reports von Kotaku arbeitet Blizzard bereits fleißig an „Diablo 4“ und „Overwatch 2“. Der vierte „Diablo“ ist dabei allerdings wohl wenig überraschend. Viel interessanter hingegen ist ein mögliches „Overwatch“-Sequel, ist der Vorgänger doch eigentlich für Langlebigkeit und als Game-As-A-Service entwickelt worden. Laut Kotaku soll sich die Fortsetzung aber mehr in Richtung PvE orientieren und wird dabei intern mit „Left 4 Dead“ verglichen.

Um diese beiden Spiele zu realisieren, musste aber ein Opfer gebracht werden. So befand sich neben diesen beiden Titeln auch ein First-Person-Shooter im StarCraft-Universum in der Entwicklung. Dieses Spiel (Arbeitstitel: „Ares“) musste leider gestrichen werden. Laut Kotaku kam die Streichung für viele Mitarbeiter ziemlich unerwartet, sah das bisherige Material offenbar doch „ziemlich gut“ aus.

Eine offizielle Stellungnahme von Blizzard steht noch aus.

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