Schon seit vielen Jahren betont Entwickler CD Projekt Red, dass auch ihr neuester Titel „Cyberpunk 2077“ keine Microtransactions haben soll. Frei nach der Prämisse „einmal hin, alles drin.“ Nun tauchten aber die ersten Alterseinstufungen auf und stifteten dahingehend einiges an Verwirrung.

„Cyberpunk 2077“ wird nicht nur ein großes, sondern auch ein düsteres und sehr erwachsenes Spiel. Da verwundert es kaum, dass sowohl die brasilianische als auch die US-Altersfreigabe sich eher an Erwachsene als Spieler richtet. So erteilte das Entertainment Software Rating Board (ESRB) dem Spiel eine Altersfreigabe von „Mature 17+“, was einer „ab 18 Jahren“-Freigabe“ in Deutschland entspricht. Gründe hierfür sind die dargestellte Gewalt und der teilweise explizite (nackte) Inhalt.

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Diese Angaben überraschen nur die Wenigsten , dafür macht ein weiterer Eintrag dann doch schon stutzig. Laut ESRB hat „Cyberpunk 2077“ die Einstufung erhalten, weil es auch Microtransactions haben wird. Das würde komplett gegen zuvor getroffene Aussagen von dem Entwickler stehen. Genau deswegen sah man sich nun offenbar gezwungen eine Klarstellung (und auch Fehler im System) zu veröffentlichen. Demnach wird „Cyberpunk 2077“ auch weiterhin keine kaufbaren Ingame-Inhalte anbieten. Spieler sollen weiterhin ein Komplettpaket erhalten. Das Problem mit der Angabe liegt hier bei der ESRB. Microstransactions sind noch recht frisch, was die Einstufung angeht und eine detaillierte Betrachtung wird nicht vorgenommen. So werden im Falle von „Cyberpunk 2077“ auch die geplanten DLCs mit als Ingame-Käufe bewertet.

Neben den Addons und DLCs sollen keine weiteren Kosten auf die Käufer zukommen.

 

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