Auch wenn AMD mit dem Release der neuen Ryzen™ 3000er-Reihe einen ordentlichen Erfolg hingelegt hat, will man sich auf diesen Lorbeeren nicht ausruhen. Deswegen arbeitet das Unternehmen fleißig an der Weiterentwicklung und hat bereits die nächsten Zen-Architekturen angekündigt. 

Der 7. Juli war für AMD ein ganz besonderer Tag. Mit der neuen Ryzen™-Reihe und den neuen Modellen der Radeon™-Grafikkarten setzte die Firma als Big-Player im PC-Markt ein Zeichen. Und dieser Einsatz hat sich gelohnt. Die neuen Produkte können nicht nur in diversen Hardwaretests überzeugen, sondern sicherten dem Hersteller auch neue Marktanteile — vor allem in Asien. Später legte man sogar noch Einen drauf und konnte mit den neuen Epyc™-Reihe den Servermarkt – inklusive großer Deals mit Google, Microsoft etc. – für sich gewinnen. Die Quelle des Erfolgs ist dabei leicht auszumachen: Vor allem wegen der neuen Zen-2-Architektur und des Wechsels zur TSMC-7nm-Fertigung konnte AMD nicht nur ein großes Stück zum Konkurrenten Intel® aufholen, sondern diesen in einigen Bereichen sogar überholen. Und damit hat man auch gleich den Grundstein für zukünftige Projekte/Produkte geschaffen. Denn wie das Unternehmen während einer Präsentation (via Gamestar) bekannt gab, war man schon fleißig am Werkeln und hat die Designphase der Zen-3-Architektur bereits abgeschlossen. Nun will man erste Prototypen herstellen und die Testphase einläuten. Sollte es in dieser Geschwindigkeit weitergehen, steht einem planmäßigen Release im Laufe des Jahres 2020 nichts mehr im Weg. Zudem wurde bekanntgegeben, dass Zen-3 auch weiterhin auf 7 nm-Fertigung setzen wird. Dabei soll aber mehr auf die EUV (Extreme Ultraviolet)-Lithografie gesetzt werden, weswegen AMD selbst von „7 nm+“ spricht.

Damit aber nicht genug. Weiterhin will AMD bereits am Design der Zen-4-Architektur arbeiten. Allerdings befindet man sich hier noch in der Designphase. Laut AMD ist man aber auch damit noch im Plan und so soll die Technik planmäßig 2021 erscheinen.

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