Es klingt mittlerweile wie eine hängende Schallplatte, aber 2019 wird zunehmend zum Jahr von AMD. Nicht nur konnte das Unternehmen mit den Leistungen der neuen Produkte und den Hardwareverkäufen glänzen, sondern damit auch die Beliebtheit ordentlich steigern.

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Die Zen-2-Architektur war genau das, was AMD so dringend brauchte. So konnte man nicht nur zum Konkurrenten im Single-Core-Bereich aufschließen, sondern im Mehrkern-Bereich sogar übertrumpfen. Diese Mehrleistung für teilweise deutlich weniger Geld verhalf dem Unternehmen zu neuen Höhenflügen. Seit dem Release der neuen Ryzen-Reihe im Juli geht es mit AMD steil nach oben. Für Intel® dagegen sieht es nicht ganz so rosig aus. Der ehemalige Prozessor-Platzhirsch musste in den letzten Monaten ordentlich einstecken, sich eher negativen Meldungen stellen und ordentlich Marktanteil abgeben. Nun muss der Technikriese sogar einen weiteren Schlag hinnehmen.

Laut einer aktuellen Umfrage der European Hardware Association (EHA), ist AMD (bzw. die CPUs) allgemein in Europa beliebter als der direkte Konkurrent. So waren es 2018 gerade einmal 40 Prozent der Befragten, die eine Kombi aus AMD-CPU und AMD/NVIDIA® – GPU bevorzugten. Nun sind es laut EHA aber mittlerweile sogar 60 Prozent, die auf einen Ryzen-Prozessor zurückgreifen oder zurückgreifen wollen. Auch im Grafikkarten-Segment darf sich AMD über eine positive Entwicklung freuen. Zwar führt hier kein Weg an NVIDIA® (72,8 Prozent) vorbei, aber die Radeon-Grafikkarten konnten der Konkurrenz über die letzten Monate ein paar Prozentpünktchen abzwacken.

All die Zahlen könnten sich nun mit dem Release von Ryzen 9 3950X und Threadripper 3960X sowie 3970X sogar noch einmal verbessern. Bei den Tests kamen die neuesten Produkte von AMD zumindest schon einmal sehr gut weg.

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