Schon seit einiger Zeit machten Gerüchte über die mögliche Roadmap von AMD die Runde. Darin wurde stellenweise auch behauptet, dass Zen 3 mit einer 5-nm-Fertigung auftrumpfen wird. Nun hat das Unternehmen ein wenig mehr Klarheit geschaffen.

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 Nach Monaten der Gerüchte und vagen Behauptungen nahm AMD nun Stellung zu der angeblich geleakten Roadmap hinsichtlich zukünftiger Prozessoren. Während einer Firmenpräsentation wurde ein für alle Mal geklärt, dass Zen 3 und RDNA 2 nur mit einer 7- anstatt 5-nm-Fertigung produziert wird. Diese wird dabei für Vermeer bzw. Ryzen™ 4000 und Milan (für Server) genutzt werden. Die angedeutete 5-nm-Fertigung wird demnach erst mit Zen 4 ihren Siegeszug feiern dürfen. Wann genau es Zen 4 („Genoa“ für den Serverbereich) auf den Markt schaffen wird, wird allerdings noch nicht aus der vorgestellten Roadmap ersichtlich. Laut Roadmap könnte aber ein Release bis 2022 durchaus möglich sein.

Auch neue Daten zu Zen 3 und 4 ist AMD den Interessierten weitestgehend schuldig geblieben. Allerdings vermutet Planet3dNow!, dass Zen 3 zumindest im Serverbereich um die 13 Prozent bei den PetFlops zulegen wird. Das würde der üblichen Steigerung bisheriger neuer Produkte von AMD entsprechen. Diese waren häufig um die 15 Prozent stärker als die Vorgängermodelle. Hinsichtlich RDNA 2 wurden nur allgemeine Angaben gemacht. So soll der IPC-Wert deutlich verbessert werden, die Schaltlogik nicht mehr so kompliziert gestaltet sein und die allgemeine Taktrate höher. 

 

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