Activision Blizzard ist wieder einmal unter heftige Kritik gekommen. Hintergrund: Während das Unternehmen Rekordgewinne verzeichnet und an CEO Bobby Koticks 200 Millionen US-Dollar an Prämien ausgezahlt werden, sollen 50 Mitarbeiter entlassen werden.

Activision Blizzard wurde in den letzten Jahren immer öfter von Fans heftig kritisiert. Erst im August letzten Jahres protestierten viele Mitarbeiter aufgrund von schlechten Löhnen und veröffentlichten intern eine Gehaltsliste. Wer mehr dazu wissen will, kann hier unseren Artikel dazu lesen.

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Eigentlich geht es dem Unternehmen mehr als gut. Im letzten Jahr ist der Wert der Aktien von 56 auf zeitweise über 100 US-Dollar gestiegen. Vom Erfolg des Unternehmens scheinen aber nur die Aktionäre und Geschäftsführer zu profitieren. Berichten zufolge konnte sich Koticks zusätzlich zu seinen 30 Millionen US-Dollar Gehalt eine Prämie von 200 Millionen US-Dollar sichern. Fans sind außer sich, weil das Unternehmen dafür bekannt ist, Mitarbeiter unterzubezahlen und zu überarbeiten. Dazu kommt, dass nun 50 Stellen gestrichen werden sollen, um sich auf den Markt nach Corona vorzubereiten. Seit 2019 hat das Unternehmen weit über 1.000 Stellen abgebaut – und das trotz steigendem Erfolg.

Aber auch die Presse kritisiert diesen Schritt hart und argumentiert, dass Koticks die Prämie eigentlich nicht verdient hat. Denn der erhöhte Umsatz sei nicht sein Verdienst, sondern das Resultat der weltweiten Situation, die Gaming als eines der wenigen Hobbys nicht einschränkt. Was ist Eure Meinung? Teilt Sie uns gerne auf Facebook mit.

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