Eine neue Studie von „DFC Intelligence“ offenbart, wie Menschen weltweit digitale Spiele konsumieren. Dabei geht die es nicht nur darum, wie viele Menschen auf welchen Geräten zocken, sondern auch, wie rentabel das Ganze ist.

MF
Ein Kommentar vorweg – die Zielgruppen überschneiden sich. Wenn jemand auf PCs, Konsolen und auf dem Handy zockt, wird er in alle drei Zielgruppen eingerechnet. Digitale Spiele sind ein wachsendes Medium und seit mehr als einem Jahr die statistisch signifikanteste Form von Unterhaltung. Von den fast acht Milliarden Menschen weltweit zocken rund 3,1 Milliarden. Nur ein kleiner Anstieg im Vergleich zu den drei Milliarden des Vorjahres. Umgerechnet heißt das, dass fast 40 Prozent der Menschheit in irgendeiner Form zockt. Dabei definiert die Studie das Spielen nicht genau. PC- und Konsolenspieler sind ebenso bedacht, wie Menschen, die Snake auf dem Handy spielen.

Die Verteilung sieht wie folgt aus: Acht Prozent der Spieler zocken exklusiv auf Konsolen. Die mit Abstand kleinste Zielgruppe ist aber in puncto Pro-Kopf-Ausgaben ganz vorn. Was sie zu einer sehr rentablen Konsumentengruppe macht. Die zweitgrößte Gruppe sind mit 48 Prozent die Computerspieler. Den größten Anteil an Zockern machen aber die Mobile Gamer aus. Die sind gleichzeitig auch die am schnellsten wachsende Gruppe. Das erklärt sich vor allem durch die Zugänglichkeit der elektronischen Geräte.

Hier noch ein paar interessante Daten aus dem Report: Asien (53 %) ist der größte Absatzmarkt weltweit, Europa (17 %) ist aber auf einem starken zweiten Platz. Der Report betont auch, dass immer mehr ältere Menschen zocken. Der Anteil an über 50-Jährigen, die spielen, steigt konstant an. Wir denken, dass das eine super Entwicklung ist. Was haltet Ihr davon?

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